Dienstag, 6. Dezember 2016

#CFP: Society for #Qualitative Inquiry in #Psychology 2017 Conference; Fordham University, New York, USA; 24-25 May 2017




Attached please find the Call for Papers for the 2017 Conference of the Society for Qualitative Inquiry in Psychology (SQIP), to be held May 24th and 25th at Fordham University's Lincoln Center campus in New York City. We are looking forward to a very exciting event. At this time we are inviting proposals for:

- Symposia consisting of 3 - 5 papers on a particular topic
- Individual papers which we will group into symposia
- Posters for our poster session(s)

For those who are interested in putting together an organized symposium, please feel free to send ideas around here on the SQIP list-serv; you can also post ideas on the Conference Discussion Forum on the SQIP blog:
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Initiative Kritische Psychologie
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Daniel Sanin
Klinischer und Gesundheitspsychologe
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Sonntag, 20. November 2016

Neuerscheinung - Perspektiven kritischer Psychologie und qualitativer Forschung

der Sammelband "Perspektiven kritischer Psychologie und qualitativer Forschung. Zur Unberechenbarkeit des Subjekts" ist soeben erschienen:

http://www.springer.com/de/book/9783658140199


Der Band versammelt einführende Beiträge, die einen Überblick über das Feld kritischer Psychologien im deutsch- und englischsprachigen Raum sowie deren methodisch-methodologische Implikationen verschaffen. Damit begegnet er einem zunehmenden Interesse an jenen Theorie- und Forschungsansätzen, die im Zuge einer paradigmatischen Engführung der Psychologie seit den 1990er Jahren fast vollständig aus dem akademischen Betrieb verschwunden sind. Im Fokus der Beiträge stehen die Grundlagen psychoanalytischer, subjektwissenschaftlicher, sozialkonstruktionistischer und queer-feministischer Psychologie.


Ein Großteil der Hochschulen in Deutschland kaufen die e-Books von Springer und somit können viele, die einen entsprechenden Bibliothekszugang haben, dieses Buch kostenfrei downloaden. Das letzte Kapitel unseres Buches - eine Podiumsdiskussion (die auf dem Kongress "Die Unberechenbarkeit des Subjekts" stattfand) zum Thema: Qualitative Forschung - ein Weg zu einer kritischen Psychologie? - ist für alle als Probeartikel über folgenden Link frei verfügbar:


http://www.springer.com/cda/content/document/cda_downloaddocument/9783658140199-c16.pdf?SGWID=0-0-45-1587718-p180090692



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Donnerstag, 3. November 2016

16.11.16 #Gender and #Agency Lecture von #UteGerhard / Verleihung

der Forschungsverbund Gender & Agency veranstaltet am 16. November gemeinsam mit dem Referat Genderforschung der Universität Wien die Gender and Agency Lecture 2016. In diesem Rahmen findet auch die Preisverleihung des Preises für wissenschaftliche Abschlussarbeiten des Forschungsverbundes der Universität Wien „Geschlecht und Handlungsmacht / Gender and Agency" 2016 statt.

 

16. November 2016

ab 18:30 Uhr

Aula am Campus der Universität Wien

Spitalgasse 2-4 / Hof 1.11

1090 Wien

 

Programm

18:30 Eröffnung

Heinz W. Engl, Rektor der Universität Wien

Maria Mesner, Leiterin des Referats Genderforschung der Universität Wien

 

18:40 Verleihung des Preises für wissenschaftliche Abschlussarbeiten des Forschungsverbundes der Universität Wien Geschlecht und Handlungsmacht / Gender and Agency 2016

  Birgit Sauer, Sprecherin des Forschungsverbundes Gender & Agency

Die Preise ergehen für ihre Dissertationen an Stefanie Mayer und Marija Petričević sowie für ihre Masterarbeiten an Sophie Hansal und Silvia Schröcker.

 

19:00 Gender & Agency Lecture

  Ute Gerhard

 Im Schnittpunkt von Recht und Gewalt – zeitgenössische Diskurse über die Taktik der Suffragetten

 

Keine anderer Zweig der Frauenbewegung hat weltweit zu seiner Zeit so viel Aufsehen erregt und Nachhall in den Medien gefunden wie die englischen Suffragetten vor dem Ersten Weltkrieg. Nicht nur in den zeitgenössischen Diskursen wurde über ihre Taktik oder „Kampfesweise" gestritten, für alle Zeit ist die Kennzeichnung als Suffragette zum Inbegriff des frauenrechtlerischen, militanten Kampfes um Gleichberechtigung und Emanzipation geworden. Die Bilder der Verhaftung von behüteten, in der Mode ihrer Zeit gekleideten Damen, die von dem britischen Bobbies weggetragen werden, gingen um die Welt und haben sich in unser historisches Gedächtnis eingegraben.

 

Der Vortrag rekonstruiert die Geschichte der Suffragetten als Teil einer international organisierten und zugleich transnationalen Stimmrechtsbewegung. Er diskutiert die vielfältigen und neuen Formen des Widerstands, die Inszenierung ihrer Proteste in der Öffentlichkeit mit Methoden des heute sog. zivilen Ungehorsams, die erst angesichts einer unnachgiebigen Staatsmacht und brutaler Polizeieinsätze zunehmend in Militanz umschlagen. Die schwierige Frage nach dem Verhältnis von Recht und Gewalt wurde virulent mit dem Ausbruch des Weltkrieges. Während die radikalen Pazifistinnen, die auf dem Haager Friedenskongress 1915 für die Verknüpfung von Frauenrechten und Friedensarbeit („für die Gewalt des Rechts gegen das Recht der Gewalt") eintraten, führte die Radikalität der führenden Suffragetten ohne demokratische Rücksichten unmittelbar in den Dienst für das Vaterland, wurde das Vereinsorgan „Suffragette" zur gleichen Zeit durch das patriotische Blatt „Britannia" ersetzt. Es zeigt sich, Radikalität kann Unterschiedliches bedeuten.

Zur Person:

Ute Gerhard, Dr.in phil., Studium der Rechtswissenschaften, Soziologie und Geschichte. Professorin Emerita für Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Gründungsdirektorin des Cornelia Goethe Centrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse in Frankfurt. Forschungen in den Bereichen Geschichte und Theorie des Feminismus, Europäische Sozialpolitik, Rechtsgeschichte und Rechtssoziologie.


Moderation: Gabriella Hauch, 2. Sprecherin des Forschungsverbundes Gender & Agency

 

Get-together bei Wein und kleinem Buffet

 

Veranstaltet vom Forschungsverbund Gender & Agency und dem Referat Genderforschung der Universität Wien.


Samstag, 29. Oktober 2016

#Ringvorlesung „#Technik und #Geschlecht“



que(e)r_einsteigen posted: "Wir möchten euch auf die Ringvorlesung "Technik und Geschlecht" an der Hochschule Merseburg aufmerksam machen. Nächste Termine: 01.11.2016: Vortrag: "Physik queer denken", mit Prof. Dr. Helene Götschel 15.12.2016: Vortrag "Geschlecht und maschinelle I"
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Ringvorlesung „Technik und Geschlecht"

by que(e)r_einsteigen

Wir möchten euch auf die Ringvorlesung "Technik und Geschlecht" an der Hochschule Merseburg aufmerksam machen.

Nächste Termine:

  • 01.11.2016: Vortrag: "Physik queer denken", mit Prof. Dr. Helene Götschel
  • 15.12.2016: Vortrag "Geschlecht und maschinelle Interaktion", mit Dr. Waltraud Ernst
  • 17.01.2017: Vortrag "Mensch-Maschine-Konfigurationen: Ist autonomes Fahren die ´Entmannung des deutschen Autofahrers´?", mit Dipl.-Inf. Göde Both

Beginn der Vorträge ist jeweils 16:30 Uhr im Theater am Campus (TAC).
Die Teilnahme an der Ringvorlesung bzw. an den Vorträgen ist kostenlos. Eine Anmeldung zur Ringvorlesung bzw. zu den einzelnen Vorträgen ist nicht erforderlich.

Die Ringvorlesung wird im Rahmen des Projektes FEMPOWER durchgeführt und ist für die Studierenden aller Fachbereiche sowie für alle Interessierten offen.
Studierende einiger Fachbereiche können bei der Veranstaltung Credit Points erhalten und sich für ihr Studium anrechnen lassen.

que(e)r_einsteigen | October 29, 2016 at 12:33 pm | Categories: Uncategorized | URL: http://wp.me/pBfwT-Kw
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Dienstag, 4. Oktober 2016

#Psychologists Against #Austerity: Name and Roles




PAA: time for a new name? and some ways to get involved.

Dear PAA members,

Time for a new name?
Recent London PAA meetings have included discussion about the name of Psychologists Against Austerity and whether it might be useful to re-brand in the near future.

Some PAA members have suggested that the recent change in the political climate has included a shift away from explicit references to 'austerity' and 'cuts' (although we know that these are very much continuing in practical terms). As such, we wondered whether, in order for the group to remain relevant to current policies and continue the group's aim to get psychological knowledge 'out there', that it might be time for a name-change.
There are obviously concerns about how well-known PAA has become over the past couple of years, and the importance of the clarity of message which the name PAA has. However, others have also highlighted that a name change and subsequent re-branding can be an opportunity for a re-launch and additional promotion of the problems with austerity policies (even if they are not named as such).

On Friday, PAA members from different regions will be gathering after the Psychology and the Benefits system Conference in Manchester. This will be an opportunity for regional PAA members to discuss this (as conversations about this have recently taken place in the London group). If you have an opinion on this, it would be helpful if you could feed this into your local regional group (if you have one nearby) and they can feed into the discussion on Friday 7th October.

If it is agreed that a name change is a good idea, then there have been some names suggested such as:
-              Psychology Action Alliance
-              Psychology Action Network
-              Psychologists and a fairer society
-              Psychologists for equality
-              Psychologists for social justice
-              Psychology and society
-              Psychologists and social change
-              Psychology for social change

If you have an idea of a new name, or would like to contribute towards this discussion, or be part of taking this forward (a new name will need a new logo, so it would be helpful to have people interested in that!) then please email the PAA email address with the subject 'PAA rename/rebrand' and we will try to take it from there.
 
Roles and tasks
Another recent topic of conversation in London PAA has been the clarification of roles and tasks in the group. In particular we noticed that a handful of people were doing multiple things, which meant that when they went on holiday/were very busy at work/were handing in their thesis, things didn't get done... This made us realise that many of the same tasks and roles for the national PAA 'brand' (such as replying to emails sent to the main PAA account, managing the national PAA social media accounts and replying comments on the main parts of the website) have not been formally allocated. We thought that by trying to allocate these out, we'd have a better idea of exactly what is needed to keep PAA going, and it would make it more transparent/easier to join for new members too.

As such, we have broken down some of the roles into specific tasks and would like to invite PAA members from across the regions to contact us if they are interested in helping manage certain parts.

The roles we have noticed (but we are open to more ideas) are:
Comms:
Emailing national PAA mailing list/contacting regional groups with upcoming news and meetings
Writing minutes and uploading onto freedcamp when there is a national PAA meeting

Social Media:
Overseeing PAA Facebook, twitter accounts (and thinking about new ways to engage with social media)
Keeping general PAA website up-to- date (inc keeping an up to date timetable of the regional meetings)

Partnerships:
Liaising with national groups who have an interest in making contact/joining on campaigning

Projects:
Keeping an eye on upcoming events (eg. marches) and helping manage/organise PAA tasks related to them

Each of these tasks could be taken on by two or three people; which might make it easier to manage and less of a responsibility on one person. Also you might think that there is a better way to organise the tasks which need doing on a regular basis for PAA, please feedback any ideas. Some people already volunteer to do some of the jobs, but would appreciate some help– so if you would be able to give a little bit of time to a specific task or role, it would be great if you could reply to the PAA email address with 'National PAA roles' in the subject and we will try and match the list of tasks/roles to people.

Thank you for still being here at the end of this very long message! We are excited about the future of PAA and building a movement together.

Many thanks!

Psychologists Against Austerity.
@commpsychuk
www.psychagainstausterity.wordpress.com
https://www.facebook.com/Psychologists-Against-Austerity
Copyright © 2016 Psychologists Against Austerity, All rights reserved.
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Our mailing address is:
Psychologists Against Austerity
London, London SE1 8XX
United Kingdom


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Montag, 3. Oktober 2016

#Buchpräsentation #Metamorphosen von #Kultur und #Geschlecht

Freitag, 14. Oktober 2016, 19.00
Metamorphosen von Kultur und Geschlecht

‚Gender' verzeichnet in jüngster Zeit institutionelle Erfolge und wird  
in Kunst und Popkultur aufgegriffen. Dies erzeugt auch Widerstand,  
etwa in Form der Neuerfindungen von Tradition in Bezug auf Geschlecht.  
Damit ist ‚Gender' Teil einer ambivalenten Dynamik von ‚Kultur(en)',  
die zwischen Emanzipation und einem Zuschreiben von Identität  
changiert. Der Band diskutiert die Herkunftsgeschichte von ‚Geschlecht  
als Kultur(en)' sowie damit verbundene Praktiken und Bilder.

Elisabeth Fritz, Kunsthistorikerin und Soziologin,  
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Monika Mokre, Politikwissenschafterin, Österr. Akademie der Wissenschaften
Anna Schober, Bild- und Kulturwissenschafterin,  
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Andreas Langenohl und Anna Schober (Hg.): Metamorphosen von Kultur und  
Geschlecht. Genealogien, Praktiken, Imaginationen. Wilhelm Fink Verlag  
2016

--
Depot
Breite Gasse 3
A - 1070 Wien
Tel: +43 (0)699 1353 7710

Sonntag, 2. Oktober 2016

#CfP #Intersektionalität und #Subjekt

Wir bitten um Beträge zum Thema »Intersektionalität und Subjekt« für die Zeitschrift Psychologie & Gesellschaftskritik.
Nachfragen bitte an kontakt@pug-info.de
 
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»Intersektionalität und Subjekt«
Call for Papers
 
In Rassismus- und Geschlechterforschung hat sich Intersektionalität zu einer der zentralen Theorien entwickelt. Es wird danach gefragt, wie sich die Verschränkung von Diskriminierungen und Privilegien entlang mehrerer sozialer Kategorien erfassen lässt, insbesondere entlang der Kategorien race – class – gender. Diskriminierung – wie auch Privilegierung – sollen dabei nicht erneut in ihre einzelnen kategorialen Komponenten aufgeteilt werden. Gerade die unauflösliche Verschränkung von Diskriminierungskategorien soll nachvollziehbar gemacht werden. Diese Perspektive ist insbesondere auch für eine Psychologie relevant, die Subjektbildung als einen Prozess innerhalb konkreter gesellschaftlicher Verhältnisse versteht. In der psychologischen Praxis und Lehre werden Diskriminierungen leider häufig reproduziert und ausgeblendet. In dieser Ausgabe sollen solche blinden Flecken der Psychologie reflektiert und alternative Herangehensweisen aufgezeigt werden. Fragen, die die Beiträge behandeln könnten, sind:
  • Wie können Psycholog_innen Diskriminierungserfahrungen analysieren/theoretisch fassen? Welchen theoretischen und praktischen Nutzen hat das Konzept Intersektionalität dafür?
  •  Wie kann das aus den Sozialwissenschaften kommende Konzept der Intersektionalität für die Psychologie fruchtbar gemacht werden?
  •  Wie gehen Psycholog_Innen in der psychologischen Praxis mit Mehrfachdiskriminierungen um? Wie werden entsprechende Gewalterfahrungen verarbeitet und analysiert?
  •  Welche Potenziale bietet das Konzept für emanzipatorische Bündnisse? Welche für Reflexion und Umgang mit persönlichen Erfahrungen?
  •  Wie wirkt gesellschaftliche Verfasstheit auf die Subjektbildung? Und welche Erkenntnis liefert dafür eine intersektionale Perspektive?
  • Wie kann Wissenschaft dabei helfen, Mehrfachdiskriminierungen und ineinander verschränkten Ungleichheiten entgegenzuwirken?
  • Wie manifestieren sich diese Macht- und Herrschaftsverhältnisse in der Wissenschaft allgemein und der Psychologie im Speziellen?
  •  Welche Kritiken am Konzept der Intersektionalität ergeben sich?
Die Beiträge können sowohl Theorien, Debatten, interdisziplinäre Ansätze zu Intersektionalität behandeln, als auch empirische Forschungsbeispiele oder Reflexionen zu Intersektionalität in der psychologischen Praxis sein.
Wir bitten praktizierende Psycholog_innen, Studierende, Lehrende oder sonstig Interessierte, uns zu diesen oder verwandten Fragen Beitragsvorschläge oder Texte (max. 42000 Zeichen) zuzusenden. Die Zusendung des Manuskripts oder Abstracts erbitten wir bis 15.01.2016 an die Mailadresse kontakt@pug-info.de
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Sonntag, 24. Juli 2016

support #kritische #universität #innsbruck!!


Universität Innsbruck - Mitbestimmung der Studierenden immer weiter eingeschränkt.

Die Mitbestimmung und Mitgestaltung der Studierenden an der Leopold Franzens Universität Innsbruck wird immer weiter eingeschränkt. So gibt es in der gegenwärtigen universitären Realität, die vom passiven Auswendiglernen und sturem ECTS-Punkte Sammeln bestimmt ist, kaum mehr Möglichkeiten für Student_innen, sich selbstständig, emanzipatorisch und kritisch mit Wissen innerhalb von Universität auseinanderzusetzen. Die ursprüngliche Aufgabe der Universität, kritische Wissenschaft zu betreiben und die bestehenden verfestigten Strukturen, Systeme und Hierarchien zu hinterfragen, sichtbar zu machen und neu zu gestalten, ist dadurch gefährdet. Mittlerweile sind alle Errungenschaften, der letzten Student_innenbewegung, wieder zunichte gemacht worden.


Im Oktober 2009 wurden im Zuge der #unibrennt-Bewegung an mehreren österreichischen Universitäten Hörsäle besetzt, um auf die Missstände an der Universität aufmerksam zu machen. Die Forderung, die Erhöhung des Bildungsbudgets, mehr Mitspracherecht für Studierende und einen freien Hochschulzugang.

In Innsbruck konnten durch die zweimonatige Besetzung der Sowi-Aula einige Forderungen durchgesetzt werden. Die Studierenden erhielten einen selbstverwalteten Raum im Geiwi-Turm sowie ein Budget für das Organisieren von Lehrveranstaltungen und somit im Rahmen der Kritischen Uni die Möglichkeit, unmittelbar und mit einer gewissen Autonomie Einfluss auf das Lehrveranstaltungsangebot der Universität zu nehmen.


Seit dieser Zeit wurden diese Errungenschaften systematisch revidiert. Nachdem schon im Frühjahr 2015 der selbstverwaltete Raum geschlossen wurde, ist nun auch durch einen Beschluss des Vizerektorats für Lehre und Studierende das Budget der Kritischen Uni ist gestrichen worden. Somit wurde der Kritischen Uni jegliche Grundlage für die von Studierenden aktiv mitgestalteten Lehrveranstaltungen zur Förderung von gesellschafts- und wissenschaftskritischer Lehre entzogen. (Mehr Informationen zur Kritischen Uni unterhttp://www.kritischeuni.at/)


Das alles sind Symptome eines größeren Problems: Die Einschränkung der Mitbestimmung von Studierenden und der Ausbau undemokratischer und autoritärer Strukturen. Zudem wird von Seiten der Politik zu wenig Geld für Bildung bereitgestellt und die Universität selbst kürzt oft an den falschen Stellen - sehr zum Leidwesen der Studierenden.


Daher fordern wir:


Mehr Einfluss für Studierende auf den Inhalt ihres Studiums

·   Lehrveranstaltungen, welche von Studierenden mitgestaltet werden

·   Mehr Mitsprache bei den Curricula

·   Studierende sollten die Möglichkeit haben, stärker individuelle Schwerpunkte zu setzen. In vielen Studiengängen stehen lediglich 10 ECTS im Rahmen von „Interdisziplinären Kompetenzen" oder "Außerfachlichen Kompetenzen" zur Verfügung


Budget um eigenständig Lehrveranstaltungen zu organisieren

·   Studierende haben somit direkten Einfluss auf das Lehrangebot der Universität

·   Jung-Wissenschaftler_innen, die keine fixe Anstellung haben, erhalten die Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln

·   Fehlende Thematiken können an die Universität geholt werden

·   Lehrveranstaltungs-Bedürfnisse der Studierenden können berücksichtigt werden

·   Es kann flexibel auf aktuelle gesellschaftliche, politische, soziale und wissenschaftliche Gegebenheiten eingegangen werden


Ausbau des räumlichen Angebots für Studierende und deren Organisationen

·   Vorhandene Räumlichkeiten der Universität Innsbruck müssen den gesetzlichen Bestimmungen zur Barrierefreiheit genügen und sollen dementsprechend adaptiert werden

·   Die Universität ist verpflichtet, den Studierendenvertretungen entsprechende Räumlichkeiten zur Durchführung ihrer Aufgaben zur Verfügung zu stellen. Diese sollen in ausreichender Zahl und Größe angeboten werden

·   Darüber hinaus sollen auch Räumlichkeiten für Studierendeninitiativen, die in keinem direkten Zusammenhang mit der ÖH stehen, zur Verfügung gestellt werden und von den Studierenden selbstverwaltet organisiert werden können


Drittel-Parität in den Kommissionen wieder einführen

·   Eine Rückkehr zur Drittelparität in allen Kommissionen der Uni Innsbruck, insbesondere des Senats und der Berufungskommissionen


Ausfinanzierung des Hochschulsektors

·   Koordinierter Einsatz von Universität und Studierendenvertretung der Uni Innsbruck zur Einforderung der versprochenen Zuweisung von 2% des BIPs


Unterstütze uns und mach mit! Unterzeichne die OnlinePetition, leite sie an Kommiliton_innen, Kolleg_innen und Interessierte weiter und gestalte die Universität aktiv mit!




weitere Informationen:




Unibrennt-Bewegung: http://unsereuni.at & http://unibrennt.at