Dienstag, 18. Juli 2017

Freie Assoziation 1/17 zum Thema #Polizeigewalt erschienen!

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Freie Assoziation 1/17 zum Thema Polizeigewalt erschienen!

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Liebe alle,

mitten in den erhitzten Debatten um die G20-Ausschreitungen ist letzte Woche das Heft 1/2017 der Zeitschrift Freie Assoziation erschienen. Unter dem Titel "Sound of da Police" besch�ftigt sie sich mit der Militarisierung der Polizei und der von Polizist_innen ausge�bten Gewalt.

Zu den Hauptbeitr�gen:
Im ersten Hauptbeitrag �Die Polizei auf dem Weg zu einer �Re-Maskulinisierung�? Wandlungen und Kontinuit�ten �hegemonialer M�nnlichkeit� in der Institution staatlicher Sicherheitsverwaltung� diskutiert der Polizeiwissenschaftler Rafael Behr die Re-Maskulinisierung der Polizei. Behr stellt den polizeilichen �Krieger� und den �Schutzmann� einander ebenso gegen�ber wie die offizielle Polizeikultur der sogenannten �Cop Culture�. Im zweiten Hauptbeitrag �T�dliche Gewalt in (der) Arbeit. Polizei und Militarisierung� thematisiert die Politikwissenschaftlerin Kendra Briken die Militarisierung der Polizei anhand der Frage, welche Rolle die Bewaffnung der Polizei im internationalen Vergleich spielt, wie sie sich soziologisch und staatsrechtlich herleiten l�sst und welchen Einfluss sie auf die polizeiliche Identit�t hat.

Beide Artikel werden kontrovers diskutiert, erg�nzt und kommentiert von Jens Bergmann, Volker Eick, Jana Fritsche, Andrea Kretschmann, Daniel Loick, Anne Mangold, Emilio Modena, Karl-Josef Pazzini, Maximilian Pichl, Marc Schwietring, Frauke Steffens, Michael Sturm, Roman Thurn und Sebastian Winter. Sie diskutieren ebenso �ber polizeiliche Krieger-M�nnlichkeiten wie �ber Frauen in der Polizei, fragen anhand des NSU-Prozesses nach der Komplizenschaft der Polizei mit der rechten Szene, beleuchten die �ngste, Fantasien und den Zusammenhalt der Polizist_innen oder die Geschichte des Schlagstocks oder hinterfragen generell, inwiefern angesichts der generellen N�he von Milit�r und Polizei, von Krieg und "guter Ordnung", von einer "Militarisierung" der Polizei gesprochen werden kann.

Der Schwerpunktteil des Heftes wird abgeschlossen durch Interventionen von Christine Kirchhoff, die anl�sslich der Wahl und Politik von Donald Trump �ber Aufkl�rung heute nachdenkt, sowie von Markus Brunner, Hans-Dieter K�nig, Julia K�nig, Jan Lohl und Sebastian Winter, die dazu einladen, �ber Alfred Lorenzer im Nationalsozialismus zu diskutieren.
Die Unfreien Assoziationen und eine Rezension beschlie�en das Heft.

Die Bilder in dieser Ausgabe zeigen die �sthetische Verarbeitung von Polizei�bergriffen, die im Rahmen der Proteste der �Occupy Wall Street�-Bewegung zu verzeichnen waren.

Zur Zeitschrift:
Die 1997 gegr�ndete Zeitschrift Freie Assoziation erscheint seit dem Jahr 2015 mit dem neuen Untertitel Zeitschrift f�r psychoanalytische Sozialpsychologie als Zeitschrift der Gesellschaft f�r psychoanalytische Sozialpsychologie (GfpS). Die halbj�hrlich erscheinende 'neue' Freie Assoziation pflegt ein dezidiertes Debattenformat, ist interdisziplin�r interessiert und analysiert aktuelle Konfliktlagen. Im Zentrum jedes Heftes stehen zwei l�ngere Artikel, die aus m�glichst unterschiedlichen Perspektiven kommentiert, hinterfragt und miteinander sowie mit anderen Themen, Fragen und Praxisfeldern ins Gespr�ch gebracht werden. Einer dieser Artikel wird das Schwerpunktthema, das sich mit aktuellen und gesellschaftlich brennenden Zeitfragen besch�ftigen soll, aus einer psychoanalytisch-sozialpsychologischen Perspektive betrachten, der andere greift das Thema aus einer anderen disziplin�ren Perspektive auf. Neben diesen Debatten zum Thema wird es in der Freien Assoziation au�erdem Platz geben f�r k�rzere Rubriken, die als politische Kommentare oder �Analysen des Alltags� zu aktuellen Themen Stellung nehmen, aber nat�rlich auch f�r Rezensionen, Tagungsberichte und f�r Mitteilungen der Gesellschaft f�r psychoanalytische Sozialpsychologie.
Das HerausgeberInnenteam besteht aus Markus Brunner (Wien), Christine Kirchhoff (Berlin), Julia K�nig (Frankfurt a.M.), Jan Lohl (Frankfurt a.M.), Tom Uhlig (Frankfurt a.M.) und Sebastian Winter (Bielefeld).

Infos zu Jahresabonnements sind hier erh�ltlich. Bei Mitgliedschaft in der GfpS ist der Preis f�r ein Abonnement bereits im Jahresmitgliedsbeitrag enthalten.


Herzliche Gr��e,

Euer HerausgeberInnenteam
(Markus Brunner, Christine Kirchhoff, Julia K�nig, Jan Lohl, Tom D. Uhlig und Sebastian Winter)
freie.assoziation@psasoz.org




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mitten in den erhitzten Debatten um die G20-Ausschreitungen ist letzte Woche das Heft 1/2017 der Zeitschrift Freie Assoziation erschienen. Unter dem Titel "Sound of da Police" beschäftigt sie sich mit der Militarisierung der Polizei und der von Polizist_innen ausgeübten Gewalt

Zu den Hauptbeiträgen:
Im ersten Hauptbeitrag »Die Polizei auf dem Weg zu einer ›Re-Maskulinisierung‹? Wandlungen und Kontinuitäten ›hegemonialer Männlichkeit‹ in der Institution staatlicher Sicherheitsverwaltung« diskutiert der Polizeiwissenschaftler Rafael Behr die Re-Maskulinisierung der Polizei. Behr stellt den polizeilichen »Krieger« und den »Schutzmann« einander ebenso gegenüber wie die offizielle Polizeikultur der sogenannten »Cop Culture«. Im zweiten Hauptbeitrag »Tödliche Gewalt in (der) Arbeit. Polizei und Militarisierung« thematisiert die Politikwissenschaftlerin Kendra Briken die Militarisierung der Polizei anhand der Frage, welche Rolle die Bewaffnung der Polizei im internationalen Vergleich spielt, wie sie sich soziologisch und staatsrechtlich herleiten lässt und welchen Einfluss sie auf die polizeiliche Identität hat.

Beide Artikel werden kontrovers diskutiert, ergänzt und kommentiert von Jens Bergmann, Volker Eick, Jana Fritsche, Andrea Kretschmann, Daniel Loick, Anne Mangold, Emilio Modena, Karl-Josef Pazzini, Maximilian Pichl, Marc Schwietring, Frauke Steffens, Michael Sturm, Roman Thurn und Sebastian Winter. Sie diskutieren ebenso über polizeiliche Krieger-Männlichkeiten wie über Frauen in der Polizei, fragen anhand des NSU-Prozesses nach der Komplizenschaft der Polizei mit der rechten Szene, beleuchten die Ängste, Fantasien und den Zusammenhalt der Polizist_innen oder die Geschichte des Schlagstocks oder hinterfragen generell, inwiefern angesichts der generellen Nähe von Militär und Polizei, von Krieg und "guter Ordnung", von einer "Militarisierung" der Polizei gesprochen werden kann.

Der Schwerpunktteil des Heftes wird abgeschlossen durch Interventionen von Christine Kirchhoff, die anlässlich der Wahl und Politik von Donald Trump über Aufklärung heute nachdenkt, sowie von Markus Brunner, Hans-Dieter König, Julia König, Jan Lohl und Sebastian Winter, die dazu einladen, über Alfred Lorenzer im Nationalsozialismus zu diskutieren.
Die Unfreien Assoziationen und eine Rezension beschließen das Heft.

Die Bilder in dieser Ausgabe zeigen die ästhetische Verarbeitung von Polizeiübergriffen, die im Rahmen der Proteste der »Occupy Wall Street«-Bewegung zu verzeichnen waren.

 Zur Zeitschrift:
Die 1997 gegründete Zeitschrift Freie Assoziation erscheint seit dem Jahr 2015 mit dem neuen Untertitel Zeitschrift für psychoanalytische Sozialpsychologie als Zeitschrift der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie (GfpS). Die halbjährlich erscheinende 'neue' Freie Assoziation pflegt ein dezidiertes Debattenformat, ist interdisziplinär interessiert und analysiert aktuelle Konfliktlagen. Im Zentrum jedes Heftes stehen zwei längere Artikel, die aus möglichst unterschiedlichen Perspektiven kommentiert, hinterfragt und miteinander sowie mit anderen Themen, Fragen und Praxisfeldern ins Gespräch gebracht werden. Einer dieser Artikel wird das Schwerpunktthema, das sich mit aktuellen und gesellschaftlich brennenden Zeitfragen beschäftigen soll, aus einer psychoanalytisch-sozialpsychologischen Perspektive betrachten, der andere greift das Thema aus einer anderen disziplinären Perspektive auf. Neben diesen Debatten zum Thema wird es in der Freien Assoziation außerdem Platz geben für kürzere Rubriken, die als politische Kommentare oder ›Analysen des Alltags‹ zu aktuellen Themen Stellung nehmen, aber natürlich auch für Rezensionen, Tagungsberichte und für Mitteilungen der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie.
Das HerausgeberInnenteam besteht aus Markus Brunner (Wien), Christine Kirchhoff (Berlin), Julia König (Frankfurt a.M.), Jan Lohl (Frankfurt a.M.), Tom Uhlig (Frankfurt a.M.) und Sebastian Winter (Bielefeld).

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Daniel Sanin
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Montag, 17. Juli 2017

#CFP: Online #Othering: Exploring the Dark Side of the Web

CfP: Online Othering: Exploring the Dark Side of the Web

Call for Papers – Edited Collection

Online Othering: Exploring the Dark Side of the Web

Editors: Dr Karen Lumsden (Loughborough University) and Dr Emily Harmer (University of Liverpool)

The Internet plays a vital role in many aspects of our social, political and cultural lives and in the early days of its expansion there was much enthusiasm for its potentially transformative role in providing a space for individuals to construct their identities, communicate with others and share ideas and concerns. A perhaps unanticipated consequence of these developments has been the extent to which some individuals and groups have used this freedom to engage in hateful or discriminatory communicative practices online in these loosely regulated spaces, often hiding behind the cloak of anonymity. For instance, women on Twitter and in the public eye have found themselves subject to online harassment, sexism and trolling, while the aftermath of the Brexit vote saw in a rise in reports of hate speech including racism, Islamophobia, and anti-Semitism, in both online and offline contexts.

This edited collection explores the othering and discrimination propagated and encountered by individuals online and in social media contexts and cultures. It problematizes and analyses the dichotomy presented between real and virtual worlds (and spaces) by exploring the motivations behind certain offending and othering behaviours, and the impact this has on the targets of online abuse and hate speech. This includes the extent to which online othering constitutes a new phenomenon and how the motivations for committing forms of cyber-abuse, cyber-hate, and othering relate to the expression of these attitudes and behaviours in the offline context.

It explores the extent to which forms of information and communication technologies facilitate, exacerbate, and/or promote, the enactment of traditional offline offences (such as domestic abuse and stalking). Finally, the collection addresses the role of the police and other agencies in terms of their interventions, and the regulation and governance of virtual space(s).

The edited collection is an output from a one-day conference on Online Othering hosted at Loughborough University. We are seeking additional contributions to the volume from scholars and researchers working in disciplines such as sociology, communication and media studies, criminology, political studies and/or gender studies.

Contributions should address the ways in which various groups and identities are subjected to othering in online environments. This can include news websites, social media platforms (i.e. Twitter, Facebook, Instagram, YouTube, etc.), blogs, and forums. We are also interested in contributions which explore othering across multiple contexts. Potential topics can include, but are not limited to:

§ Trolling and gendered online abuse/harassment;

§ Cyber-bullying or cyber-stalking;

§ Hate crime/speech online;

§ Homophobia and/or transphobia;

§ Online representations of disability;

§ Class bigotry;

§ Racism, Islamophobia, or anti-Semitism;

§ Sexting and/or revenge pornography;

§ Brexit, Trumpism and the rise of the 'alt-right'.

The edited collection proposal is to be submitted to Palgrave as part of their Cyber-Crime series by Autumn 2017. For accepted submissions, the finalised chapters will need to be received by the end of September 2018.

Submissions:

Interested contributors should email a title, abstract (250 words) and biography (100 words) to both Karen Lumsden K.Lumsden@lboro.ac.uk and Emily Harmer E.Harmer@liverpool.ac.uk by 31 August 2017. Authors will be informed of decisions by 30 September 2017.

 

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Montag, 3. Juli 2017

#Stigma, #Health, and #Inequality #Workshop; Cardiff University, UK; 11-12 January 2018



Stigma, Health, and Inequality: A Two-Day Workshop

11-12 January 2018, Cardiff University

Organised by Gareth Thomas (Cardiff University) and Kayleigh Garthwaite (Newcastle University)

Funded by the Foundation for the Sociology of Health and Illness (FSHI)

 

*****

 

We are delighted to announce that we will be running a free two-day workshop entitled 'Stigma, Health, and Inequality' at Cardiff University (UK) on 11-12 January 2018. We are now seeking contributions to be part of a programme which includes keynote presentations from Imogen Tyler (Lancaster University), Tom Slater (University of Edinburgh), and Graham Scambler (UCL).

 

Recent research has documented the devastating persistence of economic inequality in the UK, in which people are increasingly driven below the poverty line. However, what is frequently overlooked in such accounts is the potency of stigma in a context of neoliberalism and growing inequalities. This two day event brings together 40 senior and early career academics in the UK and Ireland from various disciplines – sociology, anthropology, human geography, urban studies, media studies, and social policy – whose research interests lie very broadly across the fields of stigma, health (as a state of physical, mental, and social wellbeing), and inequality. As well as providing opportunities for collaboration in a small but focused setting, the workshop will also involve a 'mentoring scheme' and a 'journal club' to support early career academics (including postgraduate students). We also intend to submit a research monograph as a result of this event and all attendees will be asked to consider a possible submission for this. We are seeking contributions from people which do not necessarily seek to quantitatively/epidemiologically 'prove' a link between inequalities and stigma, but rather qualitatively explore the experiences, attitudes, and practices of people with regards to a range of (often interrelated) topics including, but not limited to:

- Ageing;

- Disability;

- Employment;

- Food poverty;

- Housing and displacement;

- Media representations (e.g. 'poverty porn');

- Mental health;

- Migration and asylum;

- Nationality and citizenship;

- Parenthood and family life;

- Place-based / territorial stigma;

- Race and ethnicity;

- Social class;

- Welfare reform;

- Youth studies.

 

We ask that people interested in taking part submit a title and 250 word abstract by midnight on 1 September 2017. This can be submitted via the workshop website: https://thomasg23.wixsite.com/stigma.

 

Alternatively, abstracts can be emailed directly to Gareth (thomasg23@cf.ac.uk) and Kayleigh (Kayleigh.Garthwaite@newcastle.ac.uk). Notifications of acceptance will be received by 15 September 2017. Presentations at the event are expected to be 20 minutes long with 10 minutes for a Q&A.

 

It is also possible to attend the event as a non-presenter. If this is the case, please indicate your interest in attending via the workshop website. However, it should be noted this is not a guarantee of attendance. Attendees will be selected after receiving all applications. Regardless of whether you intend to attend as a presenter or a non-presenter, please register your interest by 1 September 2017.

 

Places are limited (N=40) and are expected to go fast! We are offering bursaries to five postgraduate students (£100 each) to help cover costs for travel, accommodation, and subsistence. To be eligible for consideration, postgraduate students should register their interest for the workshop via the website and email a short biography of around 50-100 words outlining their current status and research interests to Gareth and Kayleigh. Bursary recipients will be announced after all workshop places have been allocated.

 

For further details about the programme and the event more generally (e.g. speakers, getting to the venue, registration, etc.), please visit the website. For any more information, please contact Gareth or Kayleigh on the email addresses provided above.

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Dienstag, 6. Juni 2017

Forschungskolloquium der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie, Frankfurt a.M., 17. Juni

Liebe Mitglieder und Freund_innen der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie,
liebe Interessierte,

am 17. Juni findet in Frankfurt a.M. das zweite Forschungskolloquium der GfpS statt, zu dem wir Euch/Sie alle ganz herzlich einladen. Mehr Infos erhaltet Ihr/erhalten Sie hier.

Hauptanliegen des Kolloquiums ist es, einen erkenntnisproduktiven Austausch über psychoanalytische Sozialpsychologie anhand aktueller Forschungsprojekte zu ermöglichen. Es ist  offen für alle, die Interesse an aktueller Forschung sowie Lust haben, in einem Diskussionsraum zum Gelingen psychoanalytisch-sozialpsychologischer Forschung beizutragen.

Die Teilnahme am Forschungskolloquium ist für Mitglieder der GfpS kostenfrei; Nicht-Mitglieder werden vor Ort um eine Spende gebeten, um die Unkosten für das Catering zu decken.

Wir bitten um formlose Anmeldungen bis zum 10. Juni 2017 per Email an: daniel_zettler@yahoo.de.

Programm:
ab 09:30: Ankunft
10:00: Begrüßung und Einführung
10:15 - 11:15: Autorität und Selbst. Zur Sozialpsychologie der spirituellen Subjektivität (Jerome Seeburger)
11:15 - 12:15: Abwehr, Anpassung, Alltagsbewusstsein. Eine qualitative Studie zur Wahrnehmung politischer Teilhabe (Caroline Sosat)
12:15 - 13:15: Mittagspause
13:15 - 14:15: Intersubjektivitätstheoretische Erforschung der verschiedenen muxe'ischen Identitäten als hybride und zugleich regulative Konstruktionen (Stefanie Graul)
14:15 - 15:15: Die Dialektik der Deprivation. Repräsentationen des Autoritarismus in der Literatur des Bürgertums im Lichte der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule (David Jäger)
15:15 – 15:45: Kaffeepause
15:45 – 16:45: Maßloses und Mensch. Eine intersubjektive kritische Theorie der Gesellschaft (Daniel Zettler)
16:45 – 17:15: Abschluss

Organisation: Jan Lohl, Marc Schwietring, Daniel Zettler

Veranstaltungsort: Seminarhaus der Goethe Universität Frankfurt am Main, Max-Horkheimer-Str., Raum 2.105. Ein Lageplan der Goethe-Uni findet sich hier.


Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen,

Euer/Ihr Vorstand
(Markus Brunner, Britta Dobben, Jan Lohl, Katharina Meyer und Marco Roock)
info@psasoz.org


Die Care-Revolution in der Ökonomie

13. Juni 2017, 18:30 Uhr
Otto-Mauer-Zentrum, 1090 Wien, Währingerstraße 2-4
Diese Tiefenbohrung findet NICHT an der WU statt, bitte beachten Sie den Veranstaltungsort.

Mit der Veranstaltungsreihe „Tiefenbohrungen: Wirtschaft anders denken" werden ökonomische
Positionen und Themen aufgegriffen, die im Mainstream wirtschaftswissenschaftlicher Debatten nicht angemessen berücksichtigt werden oder aktuelle Herausforderungen darstellen. Einerseits werden die
sogenannten Klassiker der Ökonomik beleuchtet und auf aktuelle gesellschaftspolitische
Fragestellungen hin untersucht. Andererseits sind die Tiefenbohrungen auch ein Ort, an dem jene
Entwicklungen und Positionen behandelt werden, die sowohl für die Zukunft der ökonomischen Praxis als auch für die wirtschaftswissenschaftliche Theorie wichtige Herausforderungen und
Weichenstellungen bedeuten können. Die nächste Tiefenbohrung am 13. Juni 2017 steht im Zeichen der feministischen Ökonomik.
Seit Beginn der 1990er Jahre ist die Feministische Ökonomik als eigenständiges Forschungsfeld
innerhalb der Wirtschaftswissenschaften institutionalisiert. Die zehnte Tiefenbohrung soll dazu dienen,
orientiert am Thema Care / Sorgearbeit die Aufgaben und Anliegen der Feministischen Ökonomie zu illustrieren, und die Organisiertheit des herrschenden ökonomischen Systems infrage zu stellen.
Zentrale Thesen, ihr revolutionärer Charakter und ihr möglicher Beitrag zu einem guten Leben – auch
aus feministisch-ethischer Perspektive – werden zur Diskussion gestellt.

PROGRAMM
Wer kochte, putzte und sorgte für Adam Smith? Ansprüche an eine feministische Ökonomie
Katharina Mader (Institut für Institutionelle und Heterodoxe Ökonomie, Wirtschaftsuniversität Wien)

Von der Autonomie des ‚homo oeconomicus' zur Freiheit in Bezogenheit.
Perspektiven der Care-Ethik auf die Ökonomie
Michaela Moser (Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung, Fachhochschule St. Pölten)

Diskussion
Moderation: Margit Appel (ksoe – Katholische Sozialakademie Österreichs)

Begrenzte Teilnehmendenzahl – bitte melden Sie sich bis zum 6. Juni 2017 an unter
www.wu.ac.at/sustainabilitycenter/events/anmeldungen/veranstaltungsreihe-tiefenbohrungen/
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Samstag, 27. Mai 2017

#Praxis verändern mit Betroffenen - Kritisch-psychologischer Salon 09. Juni #Partizipation #KritischePsychologie

Der kritisch-psychologische Salon:
Timm Kunstreich

"Praxis verändern mit Betroffenen: Wie (Teilhabe-)Konflikte produktiv gestalten?"

Ort: KulturKiezKneipe Laika, Emser Straße 131, S+U Neukölln

Zeit: Freitag, 09. Juni 2017, 19.00 Uhr s.t., Einlass ab 18.30

Durch das Arbeitsprinzip Partizipation in der Sozialen Arbeit sollen Praxen Unterstützung finden, die Wissensdomänen der Beteiligten konsequent als gleichwertig respektieren. Aktuelle Praxisbeispiele aus Deutschland und USA zeigen, wie u.a. mit Familien bestehende Angebote einer kritischen Prüfung und Weiterentwicklung unterzogen wurden. Konflikte im Zusammenhang mit der Stärkung der Selbstorganisation einerseits und der Etablierung von Vereinnahmungsprozessen anderseits sind dabei nur ein Feld, in dem aufscheint, dass dialogische Praxen keineswegs als konfliktarm, sondern viel mehr als konfliktreich zu kennzeichnen sind.  Wie Konfliktlinien, die nicht selbstverständlich zwischen Professionellen und Angebots-Nutzer_innen, sondern gegebenenfalls zwischen Professionellen und ihren institutionellen Rahmen verlaufen, im Kontext subjektwissenschaftlicher Praxisforschung produktiv aufgegriffen werden können, kann bei dieser Gelegenheit diskutiert werden.

Prof. em. Dr. Timm Kunstreich war Hochschullehrer an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie.
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Montag, 15. Mai 2017

Tove #Soiland: #Care! #Selbstsorge als Zumutung, 24. Mai, 19.00



Mittwoch, 24. Mai, 19.00
Care! Selbstsorge als Zumutung
Gespräch

Der neoliberale Zugriff auf die Ressourcen der sozialen Reproduktion treibt Frauen oft in die Erschöpfung, um die Versorgung ihrer Nächsten aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig werden sie mit dem Imperativ „Du musst auf Dich selbst achten!" konfrontiert. Mit psychoanalytischen Reflexionen wird der ideologischen Vermittlung dieser Zumutung nachgegangen, die der Sorge den für sie konstitutiven Bezug zu anderen wegstreicht. Dabei steht die Zeitdiagnose der gegenwärtigen marxistischen Lacan-Rezeption im Zentrum, wonach wir heute mit dem paradoxen Gebot „Genieße!" konfrontiert sind.

Tove Soiland, Historikerin, Feministische Theoretikerin, Zürich
Moderation: Birge Krondorfer, Feministische Philosophin, Bildnerin

In Kooperation mit der Frauenbildungsstätte Frauenhetz
Depot  Breitegasse 3  A-1070 Wien  tel. +43 (0) 699 13 53 77 10  www.depot.or.at


Dienstag, 9. Mai 2017

Jour fixe: #Naturgeschichte von #Subjekt und #Geschlecht (17.5.)


Jour fixe: Naturgeschichte von Subjekt und Geschlecht (17.5.)

am Mittwoch, den 17. Mai, um 18 Uhr (Im Moore 21, Raum A210) findet außerordentlich unser nächster Jour fixe statt:
Mario Wolf (Göttingen):
Zur Naturgeschichte von Subjekt und Geschlecht
Laut kritischer Theorie ist der Mensch Natur- und Sozialwesen in einem. Der Leib ist unmittelbarer Bezug zu seiner Natur. Durch die Reflexion darauf, ragt er zugleich aus dem Naturzustand heraus und ist ein soziales Wesen. Das Geschlecht steht nicht außerhalb dieser Spannung: Es ist nicht ohne die somatischen Erfahrungen zu denken und doch auch eine soziale Größe.
Mit dem Begriff „Naturgeschichte" vollzog die kritische Theorie die Verbindung von sozialer Herrschaft und Naturbeherrschung. Im Verlauf der Geschichte ist die Kontrolle über die Natur in soziale Herrschaft umgeschlagen. Der Gang der Geschichte führte nicht dazu, dass Herrschaft und Leiden obsolet wurden, vielmehr haben sich die sozialen Verhältnisse mehr und mehr den furchtmachenden Naturgewalten angeglichen.
Das Geschlechterverhältnis ist nicht außerhalb dieses sozialen und als natürlich erscheinenden Gewaltverhältnisses zu denken, dies soll der Vortrag zeigen.
Mario Wolf hat an der Georg-August-Universität in Göttingen Soziologie und Geschlechterforschung studiert. Seine Abschlussarbeit hat er über den Zusammenhang von Subjektkonstitution, Männlichkeit und Naturbeherrschung geschrieben. Zur Zeit arbeitet er als ambulanter Betreuer in der Wiedereingliederungshilfe für psychisch- und suchterkrankte Menschen.
www.agpolpsy.de